Effektiv auf die Abschlussprüfung vorbereiten

Die Abschlussprüfungen der Real- und Mittelschule rücken näher, wodurch nur noch wenig Zeit für die Vorbereitung bleibt. Doch mit ein bisschen Struktur und einer kleinen Portion Disziplin meistert Ihr diese letzte Herausforderung mühelos.

 

Wie Ihr die letzten Wochen ideal nutzt und wie Ihr dabei einen kühlen Kopf bewahrt, verraten wir Euch in unserem Blog.

 

1. Teilt Euch die Zeit sinnvoll ein!

 

Analysiert, welchen Stoff Ihr noch erarbeiten müsst und welchen Ihr bereits beherrscht! Teilt diesen sodann in Blöcke ein! Für die Inhalte, die noch nicht sitzen, solltet Ihr mehr Zeit einplanen. Der bereits gelernte Stoff wird nur noch wiederholt.

 

Ein Beispiel für einen Lernplan:

 

14:00 – 15:00 Stoff aufarbeiten

15:00 – 15:15 kurze Pause

15:15 – 16:15 Stoff aufarbeiten

16:15 – 17:00 Pause

17:00 – 17:30 Stoff wiederholen

 

Es macht durchaus auch Sinn, sich vor dem Zubettgehen nochmals einige Abschnitte durchzulesen, um diese zu verinnerlichen.

 

Vergesst jedoch nicht, Euch Pausen einzuplanen! Diese braucht Euer Gehirn, um den soeben gelernten Stoff zu verarbeiten und um wieder Kraft und Energie für die nächste Etappe zu tanken.

 

2. Übt täglich!

 

Wie Ihr in unserem Beispiel vielleicht sehen konntet, reichen 2,5 Stunden Lernaufwand vollkommen aus, um sich effektiv auf die Prüfung vorzubereiten. Das setzt jedoch voraus, dass Ihr Euch täglich mit dem Prüfungsstoff befasst, um diesen in Eurem Langzeitgedächtnis zu verankern.

 

3. Lernt gezielt!

 

Konzentriert Euch beim Lernen auf Eure Schwächen! Dadurch habt Ihr die Gelegenheit, Lücken effektiv aufzuarbeiten. Ein Tipp: Lernt mit Freunden, da sie Euch einzelne Inhalte erklären können, die Ihr vielleicht noch nicht verstanden habt.

 

4. Haltet Euch Euer Ziel vor Augen!

 

Vergesst bei der Vorbereitung nicht, dass Ihr auf ein Ziel hinarbeitet! Ihr wollt den Abschluss erreichen. Fürchtet Euch also nicht davor, sondern freut Euch auf das Finale Eurer langjährigen Schulzeit und geht mit einem positiven Gefühl in die Prüfung!

 

Das Team vom LernZentrum wünscht Euch viel Erfolg bei der Vorbereitung und steht Euch bei Fragen sehr gerne zur Verfügung. Wer weitere Unterstützung benötigt, hat noch die Möglichkeit, sich zu unseren Abschlussvorbereitungskursen in den Pfingstferien anzumelden. Ihr könnt Euch per E-Mail unter info@lernzentrum-oberland.de oder telefonisch unter 08025 / 5012 anmelden. (MT)

Regelmäßige Bewegung für besseren Lernerfolg

Aus der Lernforschung weiß man, körperliche Bewegung hat einen enormen Einfluss auf das Erlernen neuer Prozesse. Das menschliche Gehirn verfügt offenbar über die Fähigkeit, sich immer wieder den Erfordernissen seines Gebrauchs anzupassen, sprich, es ist ein flexibles und plastisches Organ. Neu gebildete Nervenzellen werden integriert und mit bestehenden neuronalen Netzwerken verknüpft. Dieser Vorgang wird offensichtlich durch körperliche Betätigung unterstützt. Das Fazit: regelmäßige Bewegung ist wichtig für Gedächtnis und Lernleistungen. Und die gute Nachricht: „Über regelmäßige körperliche Aktivität können gleichermaßen Entwicklungsprozesse des kindlichen Gehirns und damit die Lernleistungen und emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert sowie die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter länger aufrecht erhalten werden.“ (http://www.die-bonn.de/id/9137; Walk Laura; Bewegung formt das Hirn; 2011)  

Mehrere lesenswerte Artikel zu diesem Thema finden sich unter

www.diezeitschrift.de/2011/

Übrigens findete am

12. Mai von 16 - 18 Uhr im LernZentrum eine KIDS-ZUMBA-PARTY

mit Jeanette Fiozzi statt. Wir finden, eine gute Gelegenheit, um sich mit Spaß zu fetziger Musik ausdauernd zu bewegen. Anmeldungen unter 08025/5012

Praktische Tipps für die Abiturprüfung

Die Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor und lösen in vielen von Euch wahrscheinlich ein enormes Stressgefühl aus. Wie Ihr der Belastung und dem Zeitdruck jedoch mühelos standhaltet und welche Herangehensweise an die Aufgaben sich bewährt hat, verraten wir Euch in unserem Blog. 

1. Aufmerksames Lesen 

Das sollte eigentlich jedem klar sein, kann aufgrund der Nervosität aber schon einmal untergehen: Das aufmerksame Lesen der Aufgabenstellung ist eine Grundvoraussetzung, um eine Problemstellung vollständig lösen zu können. Nehmt Euch deshalb immer ausreichend Zeit, um die Fragestellung umfassend zu studieren und zu verstehen!

 

2. Schritt für Schritt 

Es mag sein, dass Ihr nur einzelne Aufgaben der verschiedenen Prüfungsteile auf Anhieb nachvollziehen könnt. Dennoch solltet Ihr nicht wild von Teil zu Teil springen, da Ihr so niemals einen klaren Gedanken fassen könnt. Versucht jeden Teil vollständig zu lösen, bevor Ihr zum nächsten übergeht, da Ihr so bei der Materie bleibt und keine Inhalte verwechselt.

 

3. Zeitmanagement 

Wenn Ihr die Aufgaben angeht, solltet Ihr stets die Zeit im Auge behalten. Orientiert Euch an den angegebenen Bewertungseinheiten. Plant dabei jedoch immer ein wenig Pufferzeit ein. Es hat sich bewährt, 1,5 Minuten pro BE zu vergeben. Sprich: Eine Aufgabe, die 4 BE gibt, sollte nicht viel länger als 6 Minuten dauern. Jetzt dürft Ihr jedoch nicht in Panik verfallen, wenn es einmal länger als geplant dauert. Denn manche Aufgaben sind weitaus schneller zu lösen und geben somit wiederum einige Minuten für schwierigere Aufgaben frei. Liegt Ihr jedoch bereits 10 Minuten über der geplanten Zeit, solltet Ihr zur nächsten Aufgabe springen und die zurückgestellte in der Pufferzeit erneut angehen.

 

4. Neustart 

Habt Ihr Euch festgefahren und kommt nicht mehr weiter, dann legt den Stift einige Minuten zur Seite und macht Pause! Atmet tief durch, esst und trinkt etwas! So schöpft Ihr wieder neue Kraft und bekommt den Kopf frei, um eine objektive Perspektive zu gewinnen. Dasselbe gilt, wenn Ihr offensichtlich einen Fehler gemacht habt und diesen nicht findet. Beginnt nach einer kurzen Pause von vorne, denn das bewirkt Wunder!

 

5. Korrektur 

Den eingeplanten Puffer nutzt Ihr nicht nur, um schwere Aufgaben zu lösen, sondern auch, um nach formalen Fehlern zu suchen, die Ihr leicht beheben könnt. Solltet Ihr eine Aufgabe komplett überarbeiten müssen, streicht die alte Lösung erst dann durch, sobald Ihr die neue Version fertiggestellt habt. Solltet Ihr nämlich nicht fertig werden und habt die Aufgabe komplett gestrichen, bekommt Ihr keinesfalls Punkte. Steht jedoch wenigstens etwas auf dem Blatt, können sich darin noch ein paar Punkte verstecken. Lasst deshalb auch nie eine Aufgabe unbearbeitet! Selbst, wenn Ihr keine Lösung parat habt, bringt etwas zu Papier, das Eurer Meinung nach passen könnte. So besteht zumindest eine Möglichkeit, Punkte zu erhalten.

 

Das Team vom LernZentrum wünscht allen angehenden Abiturienten viel Erfolg bei der Prüfung. Solltet Ihr noch Fragen an uns haben, stehen wir Euch jederzeit zur Verfügung. (MT)


Ostergedicht

Die Sonne geht im Osten auf, 
der Osterhas` beginnt den Lauf. 
Um seinen Korb voll Eier sitzen
drei Häslein, die die Ohren spitzen.

Der Osterhas` bringt just ein Ei -
da fliegt ein Schmetterling herbei. 
Dahinter strahlt das blaue Meer
mit Sandstrand vorne und umher.

Der Osterhas` ist eben fertig -
das Kurtchen auch schon gegenwärtig! 
Nesthäkchen findet - eins, zwei, drei, 
ein rot`, ein blau`, ein lila Ei.

Ein Ei in jedem Blumekelche! 
Seht, seht, selbst hier, 
selbst dort sind welche!
(Christian Morgenstern)

Wir wünschen ein frohes Osterfest mit viel Sonnenschein und bunten Osternestern!


Lernen lernen, geht das?

Immer wieder hören wir, das Lernen gelinge nicht, das Kind wisse nicht, wie es lernen soll. Wir werden gefragt, ob es nicht Kurse gäbe, in denen man das Lernen lernen könne. Man kann jedoch das Lernen nicht in einem Kurs lernen. Nachhaltiges Lernen ist eine lebenslange Herausforderung. Aber es gibt ein paar Dinge, die man dabei beachten sollte: 

 

 

Lerne nicht zu viel auf einmal!

30 Vokabeln auf einmal zu büffeln, ist wenig effektiv.

Lerne stattdessen regelmäßig und täglich 10 Vokabeln! 

Nutze verschiedene Lernwege!

Immer auf die gleiche Weise zu lernen, stumpft ab.

Lies, höre, schreibe und rede darüber!

 

Durchdringe den Lernstoff gedanklich!

Passives Lernen ist Zeitverschwendung.

Gib das Gelernte in eigenen Worten wieder, wende es an, übertrage es auf andere Beispiele, erkläre es jemandem!  

 

Keine Angst vor Fehlern!

Aus Angst etwas falsch zu machen, lieber gar nichts zu machen, ist widersinnig.

Wende das Gelernte an, egal, ob Du dabei Fehler machst. Das wussten schon unsere Vorfahren: „Aus Fehlern wird man klug!“

 

Verscheuche negative Gedanken!

Unangenehme Gefühle blockieren den Lernerfolg.

Sei Dir selbst sicher und zuversichtlich. Positive Gefühle erhöhen die Chancen, dass das Gelernte hängen bleibt!